Die internationale Armin T. Wegner-Gesellschaft e.V. informiert:

DVD- Veröffentlichung

 

 

Cover Dink Oratorium von Klan
 

WIE EINE TAUBE“ „AGHAVNII ME NEMAN“ „BIR GÜVERCIN GIBI

Oratorium für den ermordeten Journalisten Hrant Dink (1954 – 2007)

für gemischten Chor, Streichorchester, SprecherInnen und Instrumentalsoli: Duduk, Baglama, Violine, Violoncello , Klavier und Schlaginstrumente

Musik: Ulrich Klan

nach Worten von Hrant und Rakel Dink,
aus Talmud, Bergpredigt und Koran
sowie von west-östlichen Dichtern : Else Lasker-Schüler,
Dschallaludin Rumi, Armin T. Wegner und Bertolt Brecht.


"Stehende Ovationen" (Westdeutsche Zeitung)
Die Uraufführung des dreisprachigen Werkes (deutsch-türkisch-armenisch) am 02. April 2011 in Wuppertal vor einem internationalen Publikum und Ehrengästen aus Istanbul und Armenien löste "stehende Ovationen".

aus (Westdeutsche Zeitung am 04.04.2011). Das Werk wurde auch in türkischen und armenischen Medien gefeiert – u.a. in der türkischen Zeitung AGOS (Istanbul).


Professionelle DVD in drei Sprachen
Der vielfache Filmpreisträger Medienprojekt Wuppertal nahm das Werk mit fünf Kameras auf und produzierte eine spannende Filmdokumentation - optional anwählbar in deutscher, türkischer oder armenischer Sprache.

Die DVD ist ab September 2011 erhältlich. Sie ist ausgestattet mit je einem kompletten, mit Fotos von Hrant Dink illustrierten Textheft in Deutsch, Türkisch und Armenisch.


Eine Produktion der internationalen Armin T. Wegner Gesellschaft e.V.
in Zusammenarbeit mit der Kantorei Barmen-Gemarke und der Hrant-Dink Foundation (Istanbul). 


Die DVD kann bezogen werden über

Armin T. Wegner Gesellschaft
Else Lasker-Schüler-Str. 45
D – 42107 Wuppertal

oder:
Kantorei Barmen-Gemarke
Normannenstraße 24
D – 42275 Wuppertal
info@kantorei-barmen-gemarke.de


und im Buch- und Musikhandel. Kostenpreis 20.- €

15.- € für Mitglieder der Kantorei Barmen und der A.T. Wegner-Gesellschaft

Hrant Dink (1954 - 2007)
Hrant Dink, geboren in Malatya – ermordet in Istanbul, war Christ und Journalist, Armenier und Staatsbürger der Türkei, links orientiert, ungewöhnlich offen, den Menschen zugewandt und kreativ. Er wurde weltweit zum Symbol für Zıvilcourage und gewaltloses Engagement für Menschen-rechte, für mehr Demokratie und wahrhaftigen Umgang mit der Geschichte. Respekt und Einfühlung, vor allem für Unterdrückte und “Vergessene”, das war, was er lebte und forderte. Hrant Dink erhielt internationale Ehrungen - in Deutschland wurde er mit dem Henri Nannen Preis ausgezeichnet

Charisma und Humor
Die Art und der Geist, wie er heilsam Gräben des Hasses überwand, wie er mit Charisma und großem Humor unterschiedlichste Menschen zusammenbrachte - Christen, Muslime, Juden und Agnostiker sowie Armenier, Türken und Kurden - , stellt ihn auf moderne Weise in die Tradition von Jesus, Gandhi, Martin Luther King, Anna Politowskaja und anderen. Seine große Liebe, sein außergewöhnlicher Mut und seine – auch geistliche – Zuversicht zeichneten ihn aus. Nicht zuletzt im Angesicht des Todes, der Bedrohung seines eigenen Lebens.

Ein neues Oratorium - interkulturell und transreligiös
Wie Hrant Dinks großes Herz bringt das Passions-Oratorium “Wie eine Taube” zusammen, was zusammen gehört: Eine gemeinsam wachsende ethische und spirituelle Sinngebung des Menschlichen aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Neben allgemein menschlicher Trauer und neben Empörung über Gewalt und Schmerz haben wir alle gemeinsame, gute Wurzeln und Perspektiven unseres Seins. Sie finden sich in übereinstimmenden Impulsen e i n e s Geistes

in den Psalmen, im Talmud, der Bergpredigt und dem Koran, Essentials der Menschenwürde und Gewaltlosigkeit sowie – im gleichen Sinn – in Worten west-östlicher Dichter/inne/n wie dem Mystiker Dschallaludin Rumi, Bertolt Brecht, Else Lasker-Schüler und Armin T. Wegner.


Hochkarätige Besetzung
Das Hrant-Dink-Oratorium von Ulrich Klan wurde uraufgeführt von der renommierten Kantorei Barmen-Gemarke sowie von armenischen, türkischen und deutschen Solisten und professionellen Sprechern unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Kläsener.

Der Part der Duduk (= armenische Schalmei) wurde ausgeführt von dem weltbekannten Duduk-Virtuosen Prof. Gevorg Dabaghyan (Eriwan, Armenien).

Den Part der Baglama (= anatolische Langhalslaute) übernahm Asli Dila Kaya (NRW-Preisträgerin Baglama).

Das Werk wurde in Anwesenheit von Rakel Dink, der Witwe von Hrant Dink, aufgeführt, die als Ehrengast der Armin T. Wegner Gesellschaft aus Istanbul angereist war.