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Veranstaltet von Amnesty International und der Armin T. Wegner Gesellschaft Wuppertal
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Die Gewinnerinnen und Gewinner Lesen Sie hier, wofür es die Preise gegeben hat zu denen der Autor Hermann Schulz angemerkt hat: "Es sind Texte, die in ihrer Aussagekraft und Präzision begeistern und fesseln."
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Literaturwettbewerb Armin T. Wegner 1. Januar bis 30.Juni 2008
Zusammen mit Amnesty International schreibt die Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. einen Literaturwettbewerb aus. Im 30. Todesjahr des Dichters, Humanisten und „Gerechten der Völker“ Armin T. Wegner (* 1886 in Elberfeld – gest. 1978 im Exil in Rom) können sich bis zum 30.Juni 2008 professionelle Autor/inn/en und auch nichtprofessionelle Literaturfreunde ab dem 16. Lebensjahr an dieser Ausschreibung beteiligen – ausdrücklich auch solche aus Migrationszusammenhängen.
Einreichen kann man literarische Beiträge in deutscher Sprache (maximal 5 Seiten Prosa oder Rap Poetry) zum Thema „Menschenrechte“.
Der Jury gehören an: Anne Linsel, Journalistin und Vorsitzende des Literaturhauses Wuppertal, unser Mitglied Hermann Schulz, Schriftsteller und ehemaliger Verleger von Armin T. Wegner, Bernd Berke (Redakteur der Westfälischen Rundschau) und Christoph Haacker, Verleger.
Für die Schirmherrschaft dieses Wettbewerbes konnten wir den Schriftsteller Günter Wallraff (Köln) gewinnen. Wallraff, heute einer der engagiertesten schreibenden Anwälte der Menschenrechte, begegnete Armin T. Wegner als junger Autor noch selbst und erhielt von dem Dichter wichtige moralische Unterstützung.
In Kooperation mit amnesty international ist es gelungen, diesen Wettbewerb durch beträchtliche Unterstützung von Sponsoren abzusichern. So können wir den Gewinnern neben einer Veröffentlichung ihrer Beiträge attraktive Preise in Aussicht stellen: 1. Preis: 1000.- € 2. Preis: 750.- €
3. Preis: 500.- €
Alternativ kann der/die 1. Preisträger/in auch eine Reise nach Stromboli mit Aufenthalt in Armin T. Wegners ehemaligem Wohnhaus „Casa Sette Venti“ wählen.
Die genauen Teilnahme- und Anmeldebedingungen sowie das Anmeldeformular für die Teilnahme an dem Literaturwettbewerb sind auch zu beziehen
beim Vorstand der Armin T. Wegner Gesellschaft e.V., Else Lasker-Schüler-Str. 45, D – 42107 Wuppertal
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»Wer die Wahrheit spricht … , muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten.« (Armin T. Wegner) Armin T. Wegner - Literaturwettbewerb
Anlässlich des 30. Todestages des Dichters, Reiseschriftstellers und »Gerechten der Völker« Armin T. Wegner (geboren 1886 in Elberfeld – gestorben 1978 in Rom) schreiben die Armin-T.-Wegner-Gesellschaft e.V. und amnesty international für das Jahr 2008 einen Literaturwettbewerb zum Thema »Menschenrechte« aus. Unter dem von Armin T. Wegner geprägten Sprichwort »Wer die Wahrheit spricht …, muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten« als Motto sind alle Interessierten dazu eingeladen, literarische Beiträge einzureichen, die sich mit den »Menschenrechten« befassen.
Mit dem »Armin-T.-Wegner-Schreibwettbewerb« erinnern die Initiatoren an den couragierten Schriftsteller, der sich sein ganzes Leben lang für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzte. Zu Wegners beispielhaften Taten gehört sein Protestbrief an Hitler – nach der Machtübernahme der Nazis 1933 - , in dem er forderte, die Diskriminierung und Gewalt gegen Juden zu beenden. In diesem Brief heißt es, er schreibe als ein Deutscher, »dem die Gabe der Rede nicht geschenkt wurde, um sich durch Schweigen zum Mitschuldigen zu machen, wenn sein Herz sich vor Entrüstung zusammenzieht.« Der Präsident des Deutschen Bundestags, Wolfgang Thierse, würdigte im Jahre 2002 Wegners Engagement als ein Muster an Zivilcourage. Sein Vorbild rufe dazu auf »nicht wegzusehen, nicht zu schweigen, sobald in unserer Gesellschaft Ausgrenzungen, Fremdenfeindlichkeit und Verächtlichmachung von Menschen erkennbar werden.«
In der Tradition dieses Autors und seines Einsatzes für die Menschenrechte sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie alle weiteren Interessierten – ausdrücklich auch junge Schreibende – dazu aufgerufen, ihrer »Gabe der Rede« mit einem literarischen Beitrag Ausdruck zu geben. Gegenstand des Textes soll die Beschäftigung mit (den) »Menschenrechten« sein. Weitere inhaltliche Vorgaben bestehen nicht.
Nach Beurteilung der eingereichten Beiträge durch eine fachkundige Jury von Schriftstellern, Journalisten, Literaturwissenschaftlern und Verlegern werden alle Preisträger zu einer offiziellen Preisübergabe mit Lesung und musikalischem Rahmenprogramm nach Wuppertal eingeladen. Die besten Beiträge werden in einem Leseheft abgedruckt, welches käuflich zu erwerben sein wird.
Die Teilnahme steht allen Autorinnen und Autoren sowie Literaturbegeisterten ab dem vollendeten 15. Lebensjahr offen – ausdrücklich auch solchen mit Migrationshintergrund. Pro Teilnehmer/in darf maximal ein Beitrag eingereicht werden.
Die Beiträge müssen bis zum 30. Juni 2008 (Einsendeschluss) eingesandt werden an:
Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. Stichwort: Literaturwettbewerb Else Lasker-Schüler Straße 45 42107 Wuppertal
Per Mail (als Word-Datei) an: literaturwettbewerb@amnesty-schwelm.de
Es gilt das Datum des Poststempels. Aus organisatorischen Gründen ist die Bestätigung des Eingangs nur bei Beilegung einer rückfrankierten Postkarte möglich.
Preise:
- 1. Preis: 1000 Euro - 2. Preis: 750 Euro - 3. Preis: 500 Euro
Weitere wertvolle Sachpreise.
Form der Einreichung:
1. Der Beitrag kann in jeglicher Form, von der Kurzgeschichte bis zum Rap-Text, abgefasst werden. Der Umfang darf 15.000 Zeichen (5 DinA4 Seiten, pro Zeilen á 60 Anschläge) nicht überschreiten. Die Schriftart ist nach Möglichkeit Arial. Im Falle von Rap-Poetry wird nur die literarische Qualität bewertet – eine musikalische Performance ist erst bei der Abschlusspräsentation eines preisgekrönten Textes möglich.
2. Der Beitrag muss ein selbst verfasstes, bisher nicht veröffentlichtes Werk in deutscher Sprache sein.
3. Der Beitrag ist einseitig ausgedruckt in fünffacher Ausfertigung auf DIN-A4-Papier abzuliefern. Darüber hinaus ist der Text zusätzlich in digitalisierter Form (jeweils WinWord oder WinWord kompatibel, d.h. als *.doc, *.rtf oder *.txt abgespeichert) entweder per E-Mail an literaturwettbewerb@amnesty-schwelm.de oder auf PC- Diskette 3,5" einzureichen. Im letzteren Falle sind (wegen möglicher Diskettenschäden) zwei PC-Disketten einzureichen.
4. Der Beitrag selbst ist mit einem individuellen Kennwort zu versehen. Er darf keinen Namen und keine Adresse tragen.
5. Dem Beitrag ist ferner in einem Kuvert, das auf der Vorderseite das individuelle Kennwort trägt, ein Anschreiben mit folgenden Informationen beizufügen: - Namen und Anschrift des Verfassers, E-Mail-Adresse - Titel des Beitrags - Geburtsdatum des Autors / der Autorin - Eine Kurzvita oder persönliche Darstellung des Autors / der Autorin im Umfang von ca. 10–15 Zeilen, die bei einer eventuellen Veröffentlichung des Beitrags verwendet werden kann.
Ferner ist in dem Kuvert das über die Website des Veranstalters (www.amnesty-schwelm.de) downloadbare Anmeldeformular beizufügen. Bei fehlendem Internetanschluss kann dieses Formular auch angefordert werden.
6. Auch die E-Mail bzw. die Disketten werden mit dem individuellen Kennwort versehen.
Beiträge, die die Formvorschriften nicht erfüllen, können am Wettbewerb nicht teilnehmen. Der Beitrag und die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Jury, Veröffentlichung, Preisvergabe
Die besten Texte sollen in einem Leseheft veröffentlicht werden. Alle Teilnehmer werden innerhalb weniger Monate nach dem Einsendeschluss über den Verlauf des Wettbewerbes benachrichtigt. Auf die Veranstalter gehen das einmalige Druckrecht sowie das Recht zur Nutzung des Werkes auf den Veranstalterwebsites über. Im Übrigen verbleiben sämtliche Rechte beim Autor. Eine unabhängige Redaktion wird unter den eingesandten Beiträgen auswählen und die geeigneten Beiträge nominieren. Aus der Reihe dieser Nominierten wird eine Jury von unabhängigen Autoren, Buchexperten und Redakteuren den Preisträger küren. Zur Jury zählen der Schriftsteller Hermann Schulz, die Journalistin Anne Linsel , Leiterin des Literaturhauses Wuppertal, der Kulturchefredakteur Bernd Berke (Westfälische Rundschau) sowie der Verleger Christoph Haacker vom Wuppertaler Arco Verlag. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Schriftsteller Günter Wallraff.
Ferner verpflichten sich die Teilnehmer, ihre eingesandten Werke bis zum Tag der Preisverleihung in keiner Form zu veröffentlichen. Einmal eingereichte Werke können nicht vom Wettbewerb zurückgezogen werden. Ein Anspruch auf eine persönliche Bewertung der Texte besteht nicht. Ferner besteht über die ausgelobten Preise hinaus kein Anspruch auf Vergütung. Autoren, deren Texte in dem Leseheft erscheinen, bekommen ein Belegexemplar. Das Leseheft wird am Veranstaltungsabend käuflich zu erwerben sein.
Die Teilnehmer versichern darüber hinaus, dass die eingesandten Werke keine Rechte Dritter verletzen. Sie ermächtigen - ohne Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten - die Veranstalter zur Veröffentlichung der Arbeiten und Kurzdarstellungen ihrer Person. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erkennen die Autorinnen und Autoren die oben genannten Wettbewerbsbedingungen an.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wuppertal, im November 2007 |
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